Hidden Wineries

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Vineyard in Italy

Trentino: Weinberg im Herbst.

Italien

 

Im Überblick:

 

Italien ist nicht nur neben Frankreich eine der bedeutendsten Weinbaunationen Europas, sondern auch eine der Ältesten. „Wein-Wissen“, Weinanbau, -herstellung und -handel sind durch die Ausbreitung des Römischen Reiches nach West- und Mitteleuropa hineingetragen worden.

 

Italien ist bekannt für die Vielfalt seiner Rebsorten (circa 350 anerkannte Varietäten). Nebbiolo und Sangiovese sind die weltberühmten Sorten hinter den großen toskanischen und piemontesischen Rotweinen.

 

Die schmale und langgezogene Form dieses nicht sehr einheitlichen Landes trägt zu den Besonderheiten des italienischen Weinbaus bei. Von Sizilien bis zu den Alpen ist die Landschaft geprägt durch Ebenen, Hänge und Hügel, Seen und Flüsse, die die Unterschiede in Klima und Bodenbeschaffenheit ausmachen. Die Stärke des italienischen Weinbaus liegt genau in diesen unterschiedlichen klimatischen Bedingungen und der Bodenbeschaffenheit. Was seine Weinbaugebiete und Kellereien betrifft, hat Italien in den letzten 20 Jahren einen radikalen Wandel erlebt. Die angestrebte Verbesserung der Produktionstechniken, neue strengere Kontrollen und der Anbau internationaler Rebsorten wie Chardonnay und Merlot haben sich ausgezahlt. Nachfolgend werden die wichtigsten Weinregionen, die die Weine so markant schmecken lassen, kurz skizziert.

 

Näheres unter:

www.italien.com

 

 

Golden vineyard

Friaul: Goldener Weinberg.

Vineyard in autumn

Trentino: Weinberg im Herbst.

Autumn picture

Südtirol: Schiava im Herbstgewand.

Landscape

Toskana: Weinberg in der Nähe von Vinci.

Golden autumn

Toskana: Goldener Oktober.

San Gimignano

Toskana: Blick über San Gimignano.

Gamay grapes

Aostatal: Steilhang mit Gamay Trauben.

Steep vineyard

Südtirol: Steilhang mit Ruländer.

Pinot nero grapes

Südtirol: Reife Pinot Nero Trauben.

Pinot nero grapes

Trentino: Pinot Nero kurz vor der Ernte.

Hills

Toskana: Hügellandschaft und Wolken.

Lonely tree

Toskana: Weinberg und ein einsamer Baum.

Sky and grapes

Bardolino, Veneto: Rebe und Himmel.

Italienische Weinregionen

 

Aostatal

oder Valle d`Aosta, die kleinste der italienischen Weinregionen, ist das Verbindungsglied zwischen Frankreich, Schweiz und Italien. Es liegt im Grenzgebiet der Weinregionen Savoyen und Piemont und dies ist auch in den Traubensorten zu erkennen. Nebbiolo und Barbera treffen auf Gamay und Petit Rouge.

 

Piemont

(„am Fuße des Berges gelegen“) im Nordwesten, ist die Region mit der größten Weinproduktion in Italien. Schwerpunktmäßig werden Rotweine angebaut. In dieser Region werden seltener die bekannten und anerkannten Traubensorten angepflanzt, statt dessen werden in großer Menge indigene Sorten angepflanzt, angeführt von Nebbiolo, Barbera und Dolcetto. Hier entstehen die Weinlegenden Barolo und Barbaresco, die mit zunehmender Zeit ihren Zauber entfalten. Im Piemont ist auch die feinste Küche Italiens zu finden mit Carne crudo, Brasato in Barolo, Torta di nocciola und natürlich Trüffel!!!

 

Lombardei

im Zentrum des Nordens, mit Mailand als Hauptstadt, hat als Region vielleicht keine großen, international bekannten Weine aufzuweisen, produziert aber mit Oltrepò Pavese, Valtellina und Franciacorta doch Weine von internationalem Format mit hauptsächlich piemontischen Trauben, allen voran Nebbiolo. Die Qualität der Weine in dieser Region hat sich in den letzten zehn Jahren stark verbessert.

 

Ligurien

ist die Weißweinregion, die sich um Genua als ihrem Mittelpunkt erstreckt, zwischen Frankreich und der Toskana gelegen. Teilweise ist der Zugang zu den Reben (hauptsächlich Vermentino und Trebbiano), die auf Steilterrassen hoch über dem Meer wachsen, nur mit dem Boot möglich.

 

Trentino

im Nordosten, der südliche Teil vom Etschtal bis zum Garda See mit seiner Hauptstadt Trient erzeugt hauptsächlich ‚kosmopolitische’ Weine aus international anerkannten Traubensorten (Cabernet, Chardonnay und Merlot). Hier geht der Trend zwar in Richtung Weißwein, aber auch die Rotweine sind nicht zu unterschätzen.

 

Südtirol (Alto Adige)

nordlich angrenzend an Trentino gehört zwar politisch zu Italien, ist aber sehr mit dem deutschen Kulturraum verbunden. Hier werden klassische Weißweine (Ruländer, Weissburgunder, Riesling u.v.m.) erzeugt mit einem optimalen Gleichgewicht zwischen Reife und Säure. Die Genossenschaften der Region legen ein sehr hohes Qualitätsmaß zugrunde.

 

Friaul-Julisch Venetien

in der nordöstlichen Ecke an der Grenze zu Slowenien gelegen, ist neben Südtirol die Region mit den besten Weißweinen (Riesling, Tocai, Sauvignon) in Italien, die sich durch einen sehr reintönigen Geschmack auszeichnen. Das Friaul ist auch bekannt für seine zarten Süßweine und neuerdings sind Rotweine (Merlot) ebenfalls auf dem Vormarsch.

 

Venetien

auch im Nordosten gelegen, im Hinterland von Venedig, mit Verona als Zentrum. Soave (Haupttraube - Garganega), Valpolicella und Bardolino (Haupttrauben - Corvina Veronese und Rondinella) sind die bekanntesten Weinsorten, wovon große Mengen in den Export gehen. In dieser Region ist auch die Prosecco-Traube zu Hause.

 

Emilia-Romagna

erstreckt sich östlich von der Adriatischen Kuste über der flachen Po-Ebene bis fast an die Westküste. Die Colli-Piacentini Weine stellen ein ergiebiges Reservoir ausgezeichneter Weißweine (Haupttrauben sind Malvasia, Sauvignon Blanc) und die Roten (Barbera) ‚hinken’ nicht weit hinterher. Ebenso zu erwähnen ist die Sangiovese di Romagna Traube, die - in den richtigen Händen - einen außergewöhnlich charaktervollen und persönlichkeitsstarken Tropfen erzeugen kann und zu den Qualitätsweinen der Region gehört.

 

Marken

an der mittleren Adriaküste gelegen mit Ancona im Norden und Ascoli Piceno im Süden, ist für seine Verdicchio-Weißweine zu Recht bekannt. Die Roten von der Montepulciano-Rebe dagegen sind weit weniger bekannt als sie es verdient hätten!!

 

Toskana

der Inbegriff Italiens und italienischen Lebens mit seiner bezaubernden Landschaft, Villen, Zypressen, Wäldern, Tälern und den Städten Pisa, Florenz und Siena. Und auch der Chianti in all seiner Vielfalt von Stilen und Qualitätsstufen trägt zu diesem Ruf bei. Haupttraubensorte ist natürlich die Sangiovese-Traube.

 

Umbrien

Italiens viertkleinste Region im Zentrum des Landes, zwischen der Toskana und Latium im Westen und Marken im Osten, ist bekannt für seine Torgiano-Weine – gehaltvolle, körperreiche und langlebige Weine aus der Sagrantino-Traube. Es versucht gerade relativ erfolgreich, sich aus dem überlebensgroßen Schatten seines Nachbarn (der Toskana!) herauszubewegen und ist ein interessantes Weinerkundungsgebiet!

 

Latium

die Region, die sich nördlich und südlich von Rom erstreckt, ist mit Seen übersät, die‚ "in einem früheren Leben" Vulkankrater waren. Der Ort Frascati ist das Zentrum der Region und zugleich sein bekanntester Wein mit den Haupttrauben Malvasia Bianca di Candia und Trebbiano Toscano.

 

Abruzzen

an der Adriaküste südlich von Marches gelegen, ist eine Region, in der eine neue Generation „junger Wilder“ Winzer die „Altmeister“ regelrecht herausgefordert und gemeinsam die Qualität dieser Region nach vorne gebracht hat. Die bekanntesten Weine sind der Montepulciano d`Abruzzo and der Montepulciano d`Abruzzo Colline Teramane die zu mindestens 85% aus der Montepulciano Traube hergestellt werden.

 

Apulien

liegt ebenfalls an der Adriaküste, südlich der Abruzzen und verfügt über ein ausgeprägtes mediterranes Klima! Die besten Weine kommen aus der Salento Region, wo die einheimischen Traubensorten Primitivo (Zinfandel) und Negroamaro für sehr rote und sehr starke Rotweine sorgen. Der bekannteste Wein aus dieser Region ist der Castel del Monte.

 

Kampanien

ist zentriert um Neapel und die Halbinsel Sorrento und verfügt über eine ganze Reihe ausgezeichneter Lagen. Grundlage hierfür sind – wie immer neben den Winzerkünsten – ausreichend Sonnenschein und hervorragende vulkanische Böden und Hänge. Aglianico (Rot) und Greco (Weiß) sind die Haupttraubensorten und verweisen durch ihren Namen auf die historische Verbindung mit Griechenland.

 

Sizilien

die südlichste der drei großen Inseln (Sardinien und Korsika sind die anderen) ist eine der dynamischsten, vitalsten und brillantesten Weinregion Italiens geworden. In den letzten 10 Jahren ist die Qualitätskurve beständig nach oben geschnellt und hat den schlechten Ruf aus der Vergangenheit förmlich weggepustet. Vor allen Dingen die Weißweine, hier besonders aus den Trauben Catarrato, Inzolia, Grillo und Chardonnay genießen einen sehr guten Ruf.

 

Sardinien

die Insel mit der wunderschönen Landschaft und den ‚Weinrouten’ ist eine Region mit einem sehr hohen Qualitätspotential, mit großen Roten (Haupttraube ist Carignano), charaktervollen Weißen (Haupttraube ist Vermentino) und unglaublichen faszinierenden Dessertweinen (z. B. Malvasia di Bosa).

 

Molise, Kalabrien und Basilikata sind die drei weiteren Regionen im südlichen Teil Italiens.

 

 

 

 

Interesse geweckt? Dann sind Sie jetzt am Zug: Treffen Sie ihre (regionale) Wahl, teilen Sie uns Ihren persönlichen Geschmack und Ihre Erwartungen mit und wir sagen Ihnen, welches Weingut dazu am besten passt!!